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Dakota ist angekommen

Dakota, ein kleiner 6 Tage alter Stier, ist zu uns gekommen! Dakota muss mit der Flasche aufgezogen werden. Seine Mutter hat Krebs und ein riesiges Geschwür im Gesicht. David fragte mich ob ich ihn kaufen möchte weil die Mutter notgeschlachtet werden muss. Natürlich hätte er ihn selbst aufgezogen aber dann nach einem Jahr geschlachtet.
Wir bezahlten 200 $ und nahmen ihn mit nach Hause. Es war echt schlimm für mich, die Mutter weinte so sehr als wir ihr das Baby wegnahmen. Meine Gefühle gingen hin und her und ich fühlte mich so traurig und weinte nur noch. Ich versprach der Mama Kuh, dass ich mich um Dakota immer kümmern werde. Er wird nie geschlachtet und soll auf Heaven’s Gate ein glückliches Leben führen dürfen!
Leider habe ich noch nie einen Stier aufgezogen ,alles ist einfach anders!

Auch die Babyflaschen haben eine andere Größe als die von Kleintieren. Meine Freundin Ruth half mir mit der Ausstattung, einen riesen Schnuller und eine 2 Liter Colaflasche sollten mir helfen.
Ich hatte Glück, Dakota trank sofort einen Liter Milch. Ach, ich freute mich ja so!
Mein Riesenbaby muss leider noch in einem Pferdetrailer schlafen weil wir momentean kein Geld haben, für einen Stall.


Margarita freute sich und so auch die anderen Tiere. Dakota fühlte sich ganz schnell zu Hause und ich freue mich, das ich Kuhmama geworden bin. Dakota läuft mir überall hin nach und das nach einem Tag.



Lissy liebt Dakota heiss und innig. Sie schläft bei ihm und so ist Dakota nie allein und immer beschützt!



Es ist so wunderschön morgens aufzustehen und von allen Tieren begrüsst zu werden auch wenn erstmal alle Hunger haben. Bis ich eine Tasse Kaffe trinken kann vergeht nun etwas Zeit! Dakota braucht die Flasche, Tinka und Luzie ihr Fressen und viel viel Liebe, Margarita ihre Kelogs Riegel, Speedy ihr Katzenfutter und unsere grossen Hunde brauchen ihre Streicheleinheiten.
Mein Mann kommt oft zu kurz. Wir finden aber meist am Abend die Zeit zusammen am Lagerfeuer zu sitzen.
Dakota wird wahrscheinlich der erste Stier in Alberta der mit einem Waschbären aufwächst. Ich freue mich schon wenn auch er mit uns durch die Wälder streift, so wie alle anderen. Unser Leben mit Tieren hat uns gelernt, das nur die Liebe zählt um wirklich sein Glück zu finden. Viele behaupten sie wären glücklich, doch ist es wirklich Glück und Liebe?
Mein Herz ist überglücklich und alles fällt viel leichter wenn ich meine Tiere in den Arm nehmen kann. Es ist Liebe und ich wünsche mir das ich noch in viele viele glückliche Tieraugen sehen darf.


Alles Liebe
Brigitte
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