Brigitte's News


Margarita's Freundin Speedy

Immer noch trauern wir unserem alten Team nach, Nadins herzliches Lachen, Andis Spässen und Chris's Indianer Jones Geschichten.

Unser neues Team ist eingetroffen und wir hoffe das es wieder so ein herzliches und liebevolles Team wird.

Margarita hat nun eine Freundin, sie brauchte einfach Ersatz für Maggi und so kam Speedy aus dem Tierheim zu uns.

Normalerweise vertragen sich Waschbär und Katze nicht unbedingt weil sie total verschiedene Charaktere sind, doch auf Heaven’s Gate ist alles möglich. Die beiden haben sich von Anfang an geliebt, auch unsere Hunde lieben Speedy.

Hier fangen beide Fliegen, so bleibt der Camper meist fliegenfrei. Beide schlafen zusammen mit Honny im Bett.

Margarita ist sooo happy, endlich eine Freundin mit der sie auf Abenteuer und Erkundungsreise gehen kann.


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Daniel aus Edmonton, Mari und Frank aus Bielefeld sind angekommen. Wir sind sehr froh über diese Hilfe weil unser Dach nun gedeckt werden soll.


Daniel kümmert sich momentan um die Tiere und räumt unser Gehege auf. Er kann fast alles. Er schneidet mit der Kettensäge, baut Brücken, es ist eine wahre Freude ihm zuzusehen. Am meisten freut es mich wenn er morgens aufsteht, er hat immer ein Lächeln für uns alle.

Mari und ich stellen nun unseren Zaun fertig, bald wird unser erstes Kälbchen kommen, die Mutter ist sehr krank und muss geschlachtet werden. Wir müssen es mit der Flasche aufziehen.

Mari liebt es in der Natur zu arbeiten, auch hilft sie überall wo sie gebraucht wird.


Frank, ein Dachdeckermeister verbringt natürlich die meiste Zeit auf dem Dach, er ist wirklich zur rechten Zeit gekommen.

Mit ihm schaffen wir es bestimmt sehr schnell. Wir freuen uns so sehr das so eine professionellen Hilfe da ist. Alles geht viel schneller, tausend Dank lieber Frank.


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Margarita hat alle unter Kontrolle. Für Frank und Mari ist das vollkommen neu, ein lebender Waschbär als Mütze? Margarita liebt es auf dem Kopf oder Schulter zu sitzen um ihre Gäste ins Ohr zu beissen. Am Anfang ist es für jedermann sehr ungewohnt aber nach drei Wochen gewöhnt sich jeder an unser kleines Raubtier.

Frank hat noch etwas Probleme mit den kalten Nächten und dem kaltem Wasser, mit dem er sich täglich waschen muss. Aus ihm machen wir aber auch noch einen Indianer, hihi.

Daniel geniesst die Abende am Lagerfeuer, wir erzählen Geschichten und hoffen das kein Bär kommt.


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Am nächsten Nachmittag aber kam doch ein Bär vorbei um Heaven’s Gate zu besichtigen. Er war ein Bär mit einem roten Ohrklipps, das heisst, er wurde schon einigemale gefangen und ausgeflogen. Wenn er nun von uns gemeldet wird ,muss er getötet werden. Wir werden ihn aber nicht melden, den auf Heaven’s Gate soll jeder Frieden und Liebe finden.

Natürlich haben nun alles etwas Angst. Für einen Neuling hier ist das schon etwas ganz besonderes, ein Bär ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Daniel und ich saßen in unserer Zeltküche sehr lange, es war schon sehr spät. Wir hörten laute Geräusche und etwas das um unser Küchenzellt schleichte und plötzlich dieses laute Schnaufen. Ich wusste sofort das es der Bär ist da ich schon viele Begegnungen mit Bären hatte.

Ich sprang auf um den Radio anzuschalten, Gott sei dank war gerade Rockmusik da, ich gab Daniel sofort Anweisung die Pfannen und die Topfe zu schlagen. Daniel klopfte so lauf und so kräftig das die Pfanne ein richtige Kuhle bekam.


Ich weckte Alois, der uns dann sofort einen Schreckschusspistole brachte. Daniel zitterte am ganzem Körper, seine erste Begegnung mit einem Bären, stand ihm regelrecht im Gesicht, doch er war sehr tapfer. Daniel hat noch nie Alkohol getrunken doch nun brauchte er einen Schnaps!

Nun war alles gut und Daniel und ich hatten die Küche gerettet. Wären wir nicht da gewesen wäre unsere Küche wahrscheinlich von unserem Bären etwas auseinander genommen worden.

Wir fühlten uns sicher, doch da kam er wieder zurück, diesmal konnte ich laute Schüsse abgeben und Daniel trommelte auf der Pfanne was das Zeug hielt.

Wir waren so laut und ich glaube das unser Bär nun einen Gehörschden davon trug, hihi. Hoffentlich nicht, beim nächsten Besuch wird er uns sonst nicht hören können.

Bravo, Daniel ,wir sind echt stolz auf dich!

Daniel hat nun seinen ersten Schock überwunden, er ist sehr stolz auf seine Abenteuer und nun geht die Arbeit auf dem Dach weiter.


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Ab und zu eine Auszeit im Wasser ist da schon gut!

Meine Findelkinder geniesen jede freie Minute auf Mamas Schoss, beide schlafen dann meist friedlich ein.



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Nu wird genagelt ohne Ende, alle helfen mit, leider ist es sehr heiss geworden!

Auch David unser Nachbar hilft wieder, er ist wirklich ein Schatz.

Ein kühles Bier nach der Arbeit lässt unsere Sinne wieder besser arbeiten. Doch alle haben immernoch ein Lächeln auf ihrem Gesicht obwohl alle müde sind.

Daniel fährt auch gerne mit dem Track, eigentlich liebt er alles hier.


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Unser Dach ist nun fertig und wir können bald mit dem Innenausbau anfangen. Hurra, bald darf ich wieder in einem Haus wohnen. Manchmal fehlt mir schon ein Dach über dem Kopf und natürlich ein Badezimmer.
Keiner hier kann so richtig duschen doch alle sind froh und munter, alle lieben die Natur und die Tiere und ich freue mich so sehr, dass wir so beschützt sind.

Bis bald und alles Liebe

Daniel, Mari, Frank, Alois und Brigitte



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